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Gommel, Caroline | 
Cover gross |
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Prosa wird Musik |
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Von Hoffmanns 'Fräulein von Scudéry' zu Hindemiths 'Cardillac' |
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Cultura Bd. 24 |
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504 S., 45 Notenbeispiele, Pb 15,4 x 22,8 cm |
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€ 35,00 |
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ISBN 978-3-7930-9299-5 |
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Rombach 2002 |
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Zum Inhalt
Die 1926 vollendete Oper "Cardillac" von Paul Hindemith wurde von Beginn an als ein Werk der Neuen Sachlichkeit begriffen. Eine ästhetische Bezugnahme auf ihre literarische Vorlage, die Erzählung "Das Fräulein von Scudéry" von E.T.A. Hoffmann, und eine enge Bezüglichkeit zwischen Wort und Ton hat man der Oper meist abgesprochen.
Diesem Verdikt mißtrauend hat die Autorin über die Frage nach der Wort-Ton-Beziehung hinaus das komplexe Netz der unterschiedlichen Opernmedien in den Blick genommen. In einer eingehenden Auseinandersetzung mit der Erzählung Hoffmanns, dem Libretto Ferdinand Lions und Hindemiths Komposition zeichnet sie nicht nur den Gang der Entstehungsgeschichte vom Prosa- zum Bühnenwerk nach, sondern auch jene Wechselwirkungen zwischen Text, Klang, Geste und Szene. Dabei erweisen sich Hindemiths Ton- und Lions Wort-Sprache als fein aufeinander abgestimmte Zeichensysteme. Das Gesamtwerk "Cardillac" darf als Interpretation der Hoffmannschen Erzählung, als Deutung von Kunst durch Kunst, gelten. |
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