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  Wilberg, Petra-Hildegard

Cover gross
  Richard Wagners mythische Welt
  Versuche wider den Historismus
  Musicae Bd. 1
  391 S., Pb 15,4 x 22,8 cm
  € 39,90
  ISBN 978-3-7930-9132-5
   
  Zum Inhalt

Mythos – Schlüsselbegriff postmoderner Identitätssuche – birgt Strukturen des Denkens, die Raum und Zeit, Ding- und Geisteswelt anders, nicht aber »unwahrer« einander zuordnen. Richard Wagner steht an den Anfängen dieser Entdeckung. In Auseinandersetzung mit der Geschichte als Wissenschaft, Philosophie und Kunst entwickelt er eine Theorie des musikdramatischen Kunstwerks wie des Mythos selber, die ihrerseits mythische Rationalität verrät. Mythisches Denken prägt die Kunst- und Geschichtsauffassung Wagners ebenso wie sein Religions- und Politikverständnis; es reicht vom musiksprachlichen Theorem bis zum sprachstilistischen Detail, vom geschichtsmythologischen Weltentwurf bis in Pointen seiner Revolutionsrhetorik. Dabei steckt in der symbiotischen Verbindung von Kunst und Mythos mehr, als die landläufige Rede vom »Kunst-Mythos« einräumen will.

 
 
 
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