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Lüdemann, Susanne | 
Cover gross |
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Mythos und Selbstdarstellung |
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Zur Poetik der Psychoanalyse |
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Litterae Bd. 25 |
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193 S., Pb 15,4 x 22,8 cm |
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€ 24,60 |
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ISBN 978-3-7930-9104-2 |
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Zum Inhalt
Ob sie sich als Instrument der Heilung, der Berufsausbil-dung oder der Tiefeninterpretation versteht, die Psychoanalyse hat nur ein Medium: das Sprechen des Patienten. Dadurch wird sie, insofern sie Erfahrung des Unbewußten sein soll, vor allem zu einer Erfahrung mit der Sprache. Wenn wir das Unbewußte nur als Bewußtes kennen, nachdem es eine Umsetzung oder Übersetzung in Bewußtes erfahren hat, so heißt dies streng genommen, ‚ daß wir es (oder Es) selbst überhaupt nicht kennen. Die Erfahrung des Unbewußten ist daher eigentlich auch nur als negative möglich: als Erfahrung einer Grenze des Bewußtseins und damit einer Grenze der sicheren Selbstverfügung redender oder schreibender Subjekte über ihre »Innerlichkeit«. Der vorliegende Band zeigt, wie die Psychoanalyse aus der Erfahrung des Unbewußten heraus ein Erzählmodell dekonstruiert, das dem abendländischen Schema von Individuation zugrunde lag. |
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